D-Wurf

 

 

Unser D-Quartett, geboren am 14./15. Juni 2002, durften wir gesund und munter an liebevolle Plätzchen abgeben!

 

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Und das meint Tanisha zu ihren kleinen Geschwistern:
 

Nach gut einer Woche:


Hallo zusammen

Meine Geschwister sind nun schon gut eine Woche alt. Unsere Menschenfamilie ist von ihnen absolut begeistert, was ich nicht so ganz begreifen kann!!!!! Schliesslich liegen diese kleinen, dicken Dinger nur herum, schreien oder trinken bei Mami. Ich hatte mir dies ja schon ein wenig anders vorgestellt. Ich dachte, mit Geschwistern könne man spielen und rennen und Streiche machen!! Na ja, halt so, wie wenn Divina, Aruk, Pina oder Tante Eyra bei uns zu Besuch sind. Und nun heisst es, damit müsse ich noch ein paar Wochen warten, dann ginge es erst so richtig los. Wenn warten doch bloss nicht so entsetzlich schwer wäre! Ausserdem haben alle, vor allem Mami Ayla so wenig Zeit für mich, auch wenn ich zugeben muss, dass meine Menschen sich mit mir doch ganz schön Mühe geben.

Vor ein paar Tagen, als diese kleinen Würmer Besuch bekamen (man stelle sich das mal vor………….), war’s dann aber doch auch für mich zum ersten mal so richtig interessant, denn ich durfte die Geschwister, die die Besucher auf dem Schoss hielten (mit mir macht das nie jemand!!!) ausgiebig belecken, ohne dass Mami etwas dagegen hatte! Schliesslich muss man sich doch wenigstens mal richtig kennen lernen.

So hoffe ich also nur, dass all die Versprechungen auch wirklich eintreffen werden! Jedenfalls werde ich euch auf dem Laufenden halten.

Bis dänn liebi Grüessli und es Schlabberküssli vo
eurer Tanisha

 

 

Nach 5½ Wochen:


So, da bin ich wieder …………………. ich hab’s ja versprochen und Erika, meiner Sekretärin, nun schon lange in den Ohren gelegen, dass es doch wirklich langsam Zeit werde!!! Aber wie das mit den Menschen halt manchmal so ist, sie hatte dies und jenes zu tun, und natürlich war immer alles viiiiiel wichtiger, als für mich die Schreibkraft zu spielen!

Andererseits scheinen die Vorhersagen der Zweibeiner doch tatsächlich manchmal einzutreffen: Inzwischen ist es absolut toll, mit meinen kleinen Geschwistern zu spielen, auch wenn sie manchmal schon ganz schön nervig sind. Am Lustigsten ist es, mit ihnen zusammen durch die Tunnels und Zelte in unserem Garten zu rennen, sich darin zu verstecken, und einander gegenseitig ein wenig zu erschrecken! Ich denke, die Zwerge haben von mir auch schon ganz schön viel gelernt. Ich habe ihnen gezeigt, dass es sehr viel Spass macht, in einen Spielkugelkasten zu springen – na ja, rein springen können sie noch nicht, aber über Stege reingehen klappt schon prima und auch ihnen scheint’s zu gefallen. Was ein richtiger Hund werden will, muss natürlich wissen, wie man Löcher gräbt, und auch da habe ich gerne und mit Begeisterung meine Vorbildfunktion ausgeübt. Die Kleinen haben schnell gelernt, und das Loch wird immer grösser! Spannend wird es beim Graben immer dann, wenn Steine zum Vorschein kommen, aber da spielt Erika jeweils den Spielverderber, nimmt die Steine selber heraus und meint, das sei ungesund für unsere Zähne ……….. Was ich ihnen allerdings in der nächsten Zeit unbedingt noch beibringen muss, ist, dass Wasser zu den eigentlichen Lebenselementen eines Labis gehört, denn dabei stellen sie sich noch ganz schön komisch an! Da stellen sie sich mit den Vorderpfoten in ein extra kleines Bassin und dann, man glaubt es nicht, anstatt das Wasser zu geniessen, weichen sie zurück, oder schreien wie am Spiess, weil das Zurückweichen nicht klappen will!!! Aber das werden wir schon noch hinkriegen!

Unsere Zwerge sind nun ja auch wirklich keine Babies mehr, sondern richtige kleine Hunde, die bereits seit einiger Zeit aus kleinen Näpfen zu fressen bekommen. Da kommt dann auch immer meine Sternstunde, denn, um alles ordentlich auszulecken, wie sich das für einen richtigen Labi gehört, sind sie anscheinend doch noch zu klein, und so dürfen dies dann jeweils Mami Ayla und ich machen, und so ein kleiner Zustupf zu unserer Tagesration kommt natürlich immer sehr gelegen.

Liebi Grüessli

vo eurer Tanisha

 

 

Nach 11 Wochen:


Hallo zusammen

Nun ist es doch an der Zeit, dass ich mich noch einmal melde!!! Da sind hier in der letzten Zeit doch merkwürdige Dinge vorgekommen!! Aber erst mal der Reihe nach …………………… In meiner letzten Notiz hatte ich noch bemerkt, dass meine kleinen Geschwister in Bezug auf Wasser doch eigentlich noch gar keine richtigen Labis sind. Das hat sich, wie angekündigt, inzwischen grundlegend geändert. Ich habe es also geschafft, ihnen dieses so wichtige Element schmackhaft zu machen, Daika ist sogar bereits ein paar Pfotenlängen geschwommen und die anderen finden es immerhin auch schon toll, wenn ihnen das Wasser bis zum Bauch reicht!!! Sie haben dies alles nicht nur im kleinen Bassin auf ihrem Spielplatz ausprobiert, sondern auch auf Ausflügen an ein Baggerseeli, an ein kleines Bächlein und sogar an der Emme!!! – In den letzten Wochen haben wir auch sehr oft zusammen die fünf kleinen Toller (sorry ………….. Nova Scotia Duck Tolling Retriever!) besucht, oder diese waren bei uns zu Besuch. Da hatte ich dann immer ganz schön zu tun, um für Ordnung zu sorgen, wenn die Kleinen sich mal wieder nicht einig waren. Erika meinte, ich würde dies ganz prima machen, und darauf bin ich natürlich schon ein wenig stolz!! – Zwischendurch hatten unsere vier Müggli Probleme mit der Verdauung, sie hatten nämlich alle gut eine Woche lang Durchfall, und mussten deshalb sogar zum Tierarzt. Ich durfte mitgehen, was doch eigentlich ganz lustig war und vor allem auch toll, weil ich immer viiiiiiiiiiele Gutzeli bekomme! Natürlich habe ich auch dort meine Vorbildfunktion ausgeübt, und den Zwergen gezeigt, dass ein Tierarztbesuch absolut kein Problem ist, was anscheinend auch geklappt hat, denn die Babies haben das ganze Sprechzimmer „unsicher“ gemacht, alles angeknabbert und untersucht, und fanden vor allem grossen Gefallen daran, so kleine Tierchen (die Menschen sagen, sie seien magnetisch???) von der Kühlschranktüre zu nehmen und sie herumzutragen. Schliesslich sind sie ja Retriever!! Kyma hat die tollsten Sprünge gemacht, um auch die Tierchen ganz oben an der Türe zu erreichen ……………. und sie hat es geschafft! – Dann konnten die Kleinen auch noch viele Sachen erleben, ohne dass ich mitgehen durfte. Erika meinte, es sei ihr zu anstrengend, auch noch auf mich aufzupassen, wie wenn das nötig wäre, schliesslich bin ich gross genug, um auf mich selber zu achten. Aber unsere Menschen sind in solchen Dingen halt manchmal ganz anderer Meinung! So weiss ich also nur vom Erzählen, dass alle vier zusammen mit zwei Tollern einen Ausflug machten in die Stadt Solothurn, wo sie anscheinend für grosses Aufsehen sorgten: Einige Zweibeiner wollten sie gar kaufen (man stelle sich das mal vor!!), alle wollten sie streicheln, blieben stehen, sagten ah und oh und jöööööööööh, wie herzig! Dann machten sie auch Leinenspaziergänge an der Hauptstrasse, liessen sich dabei anscheinend von den vorbeifahrenden Autos nicht all zu sehr beeindrucken, sondern schauten diesen nur erstaunt nach, nur Gero sei beim ersten Lastwagen im hohen Bogen seitlich ins Gras gesprungen! Daika und Inka durften sogar mit dem Zug fahren, und laut Erika haben sie sich auch dabei ganz vorbildlich benommen. Ebenfalls Daika und Inka hatten eine Begegnung mit einer Kuh und haben ihr scheinbar auf eine Distanz von nicht einmal einem Meter in ihre grossen „Glotzaugen“ geschaut, nur wenn sie geschnaubt habe, seien sie ein wenig zurückgewichen. Dazu muss ich nun allerdings ganz ehrlich sagen, ich bin froh, dass ich nicht mit durfte, denn diese riesigen Vierbeiner sind mir doch ein bisschen unheimlich, und ich bewundere meine kleinen Schwestern für ihren Mut!!! Jedes der kleinen Müggli durfte auch einmal mit in die Welpenspielstunde …………. und das ohne mich, wo ich doch fürs Leben gern spiele! Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie toll das Spielen dort immer war!

Und nun zur merkwürdigen Seite: Da kamen doch eines Tages die Menschen, die vorher Gero immer besucht haben, und dann auch immer ganz toll mit mir Fussball spielten. Aber anstatt sich, wie immer, auch um mich zu kümmern, sassen sie lange mit Erika im Wohnzimmer und redeten und redeten und dann ……………………… packten sie Futter, Decke, Fellknochen und anderes ins Auto, nahmen Gero auf den Arm, verabschiedeten sich und fuhren mit meinem kleinen Bruder einfach weg, obwohl doch Erika so traurig war!!! Und so ähnlich ging es dann auch mit Kyma, mit Daika und mit Inka! – Ich hatte mir das mit den Geschwistern schon ein bisschen anders vorgestellt: Da sind sie endlich gross genug, dass man auch richtig mit ihnen spielen kann, und schon werden sie eines nach dem anderen abgeholt. Erika hat mir aber versprochen, dass wir sie bald einmal alle besuchen werden, und darauf freue ich mich natürlich schon riesig!!!

So bleibt mir also im Moment nichts anderes, als euch alle noch mal ganz herzlich zu grüssen, und euch viele dicke Schlabberküsschen zu schicken

Eure Tanisha

 

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